Diskursmarker im Gespräch
Diskursmarker sind kleine Wörter, die ein Gespräch strukturieren und Ihre Haltung zeigen. Sie ändern selten den Inhalt, lassen Sie aber natürlich und flüssig klingen, ähnlich wie deutsche Partikeln.
| Funktion | Marker |
|---|---|
| Thema wechseln | anyway, by the way, speaking of which |
| korrigieren, einschränken | actually, mind you, having said that |
| Meinung äußern | to be honest, frankly, if you ask me |
| Zeit gewinnen | well, let me see, you know, I mean |
| zusammenfassen | so, basically, in the end, all in all |
Auf die Bedeutung achten
- actually = eigentlich, tatsächlich; nicht „aktuell“ (= currently).
- mind you fügt einen Gegengedanken hinzu: It’s expensive. Mind you, it’s very good.
- anyway schließt ein Nebenthema ab: „wie auch immer“, „jedenfalls“.
Beispiele
- Actually, I’ve never been to Paris.Eigentlich war ich noch nie in Paris.
- Anyway, where was I?Jedenfalls, wo war ich stehen geblieben?
- To be honest, I didn’t like the film.Ehrlich gesagt hat mir der Film nicht gefallen.
- It’s a long trip. Having said that, it’s worth it.Es ist eine lange Reise. Trotzdem lohnt sie sich.
- By the way, did you call him?Übrigens, hast du ihn angerufen?
Typische Fehler
- ✗ In the other hand✓ On the other handDie feste Wendung für den Gegensatz ist on the other hand.
- ✗ At the end, we decided to go.✓ In the end, we decided to go.In the end bedeutet „schließlich“, at the end bedeutet „am Ende von etwas“.
- ✗ Actually I live in Berlin.✓ Currently I live in Berlin.Actually bedeutet „eigentlich, tatsächlich“, currently bedeutet „derzeit“.
- ✗ Besides of that, it’s cheap.✓ Besides that, it’s cheap.Besides steht ohne of, daher lautet die richtige Wendung besides that.
- ✗ At first, we need flour. Secondly, eggs.✓ First, we need flour. Secondly, eggs.At first bedeutet „zuerst, aber später anders“, eine Aufzählung beginnt mit first.
